MEISTER EDER UND SEIN PUMUCKL
KinderKino
BRD 1982, 84 Min. FSK 0
Regie: Ulrich König
mit Gustl Bayrhammer, Hans Clarin, Erni Singerl, Willy Harlander, Helga Feddersen
Hurra, Hurra! Der Kobold mit dem roten Haar!
In der Schreinerwerkstatt des Schreinermeisters Franz Eder geht an diesem Tag alles drunter und drüber; nichts ist mehr da, wo er es hingelegt hatte, Sachen fallen runter usw. Als er meint, den vermeintlichen Übeltäter gesichtet zu haben, wirft er mit einem Holzscheit in diese Richtung. Zu seiner Überraschung erscheint ein kleiner Kobold (Pumuckl) an seinem Leimtopf klebend und der ist absolut nicht glücklich darüber jetzt sichtbar zu sein.
In der Wirtschaft erzählt Eder seinen Stammtischfreunden von dem Kobold. Sie versuchen ihn davon zu überzeugen, daß er geträmt hat. Zurück in der Werkstatt stellt sich der Kobold aber als ganz Real heraus. Auch Schlosser Bernbacher, der nochmal nach seinem Freund schauen kommt, wird vom Pumuckl so getriezt, daß er schließlich verunsichert die Flucht ergreift. Pumuckl folgt diesem nach Hause und stellt die Wohnung auf den Kopf, so daß Bernbacher und seine Frau beinahe nicht zu ihrer Opernvorstellung kommen. Zu Pumuckls Freude sind auch noch die Opernkarten verschwunden. Es stellt sich heraus, daß sie in der Schreinerwerkstatt liegen geblieben sind, als dort Bernbachers Geldbeutel heruntergefallen ist. Eder bringt sie seinem Freund vorbei.Am nächsten Tag machen beide zusammen erstmal ein ausgiebiges gemeinsames Frühstück. Als Pumuckl danach wieder in den Hobelspänen am Boden schlafen will beschließt der Schreiner, dem Kobold ein Bett zu machen. Gerade damit fertig kommt eine Kundin, Frau Bauer, auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für ihre Nichte(n). Im Tausch gegen die Anfertigung von Bettzeug willigt Eder ein, ihr gleich drei Puppenbetten zu schreinern.
Pumuckl ist vor Empörung über den vermeintlich drohenden Verlust seines Bettes durch den leeren Ofen getobt und völlig voller Ruß. Meister Eder wäscht ihn deshalb in einer Schüssel mit warmem Wasser und Seife sauber, was dem Klabauter absolut nicht behagt. Danach will Pumuckl auf dem Lampenkabel schaukeln und stürzt ab. Meister Eder verspricht ihm, ihm eine Schiffsschaukel zu bauen, wenn er sich auch weiterhin waschen läßt.Bereits am nächsten Tag hängt die Schaukel. Während der ersten Schaukelprobe durch den Kobold kommen der Butler und der Chauffeur der Gräfin vorbei um eine kleine Kommode zur Reparatur zu bringen. Weil Pumuckl die Ritterrüstungen und andere Dinge aus der Gräflichen Wohnung interessieren, von denen Eder erzählt, läßt er sich zwei Tage später zusammen mit der Kommode wieder abholen und treibt in der Stadtwohnung der Gräfin sein Unwesen. Besonders die schnell tickenden Uhren stöhren ihn und er hält sie alle an. Meister Eder vermißt schon bald seinen Kobold und geht ihn unter dem Vorwand, noch eine Schublade der Kommode abhobeln zu müssen, in der gräflichen Wohnung suchen.Der Diener Jakob glaubt, daß es sich nicht um einen Kobold, sondern um einen gräflichen Ahnen namens Ägidius handelt. Die Gräfin will von den "Spinnereien" der beiden alten Männer nichts wissen. Nachdem Eder wieder weg ist, läßt der Pumuckl seiner Wut über die unflätige Weise in der sich der Diener über Kobolde geäßert hat freine Lauf. Schließlich gibt Jakob klein bei und holt den Schreinermeister, damit der ihn von dem Spuk befreit.
Auf dem Rückweg trifft Eder vor seiner Werkstatt auf den Bernbacher. Der lädt ihn für den nächsten Tag zu seiner Geburtstagsfeier zum Spanferkelessen in die Wirtschaft ein. Pumuckl will natürlich mitgehen.Während die Stammtischbrüder auf das Spanferkel warten, ergeht sich Pumuckl eine zeitlang in Selbstmitleid, bis ihm das zu langweilig wird und er in die Wohnung hinaufgeht und das Radio anschaltet und lauthals dazu singt. Das Hausmeisterehepaar geht zusammen mit Eders Putzfrau (Eichinger) nachsehen, was da los ist. So kann der Pumuckl entkommen und kommt gerade rechtzeitig zum Essen in die Wirtschaft und mischt die Gesellschaft mächtig auf.
Als es zu bunt wird glaubt Eder schließlich, daß der Pumuckl entkommen ist und geht zu hause nachsehen. Dort erzählt ihm die Hausmeisterin von ihrem Eindringen und Eder wird alles klar. Er geht zurück in die Wirtschaft und schickt den Kobold nach hause. (pumucklhomepage)