Kinoptikum Landshut
IN THE NAME OF GORE
Fr  15.11. 19:30
Die ausgefeilte Gangsterballade mit Splatterelementen zum 15-jährigen endlich wieder im Kino, mit drei Musikvideos als Vorprogramm.
Die Brüder Mike und Dennis beschließen Bill's Gang auszuschalten, um sich mit dem Erlös dessen Kokains in die Karibik abzusetzen. Der Plan schlägt fehl und Dennis wird im Kugelhagel schwer verletzt. Auf der Flucht entführen die beiden Gangster den Schriftsteller Chuck und verstecken sich in dessen Wohnung. Nach einer Notoperation gesellt sich Mike zu der Geisel Chuck. Um die Zeit totzuschlagen nötigt Mike den Schriftsteller, zwei Geschichten aus seinem neuen Buch "In the Name of Gore" vorzulesen. Ohne es zu ahnen taucht Mike in eine Welt voller düsterer Geheimnisse und blutiger Schicksale ein und erwacht in seiner eigenen, grauenvollen Realität wieder.
IN THE NAME OF GORE ist die zweite Zusammenarbeit der Landshuter Regisseure Peter Dubiel und Martin Faltermeier und wurde zwischen den Horror-Kultfilmen THE LAST DAYS OF HUMANITY und dem weltweit ersten Horror-Sci-Fi-Heimatfilm ZOMBIES FROM OUTER SPACE gedreht. Entstanden ist der Film zu einer Zeit, als der Horrorfan in Deutschland noch von Zensur und stark geschnittenen Filmen geplagt war. Und so machten sich einige ambitionierte Horrorfans auf, ihre eigenen, blutigen Genrefilme zu drehen. Entstanden ist dabei ein Episodenfilm, der es in sich hat. Von Gangster-Action bis hin zu der Legende der "weißen Frau am Straßenrand" bekommt der Zuschauer einiges geboten, was über den stumpfen Splatterfilm hinausgeht. Und gerade die Kombination aus ausgefeilter Handlung und blutigen Momenten verhalf dem Amateurfilm zu Kultstatus in der Szene.
IN THE NAME OF GORE feiert nun 15-jähriges Jubiläum. Das Alter sieht man dem Streifen deutlich an. Aber wenn der Kinovorhang fällt und ein schönes, verwaschenes 4:3-Bild erscheint, erinnert man sich nostalgisch an die Zeit, als der Fan noch in eine Videothek gehen musste, anstatt Netflix anzuschalten und es mehr brauchte als nur ein Handy um einen guten Film zu drehen.
Land/Jahr: 
D 2004
Länge:
111 Min.
Regie:
Martin Faltermeier, Peter Dubiel
Darsteller:
Marcel Batangtaris, Peter Dubiel, Thomas Goersch, Stefan Schwenk…
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