Auch heuer veranstaltet das Team des Kinoptikums
Landshut mit freundlicher Unterstützung der Stadt Landshut, dem
Skulpturenmuseum und dem Kino Utopia Wasserburg ein Open Air Fest. Wie
immer am Skulpturenmuseum im Herzen Niederbayerns - ein Muss für alle
Frischluft-Kino-Fans.
Und hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:
Donnerstag, den 30. Juni 2011: Vincent will meer
Freitag, den 1. Juli 2011: True Grit
Samstag, den 2. Juli 2011: Taking Woodstock
Sonntag, den 3. Juli 2011: Ein gutes Herz
DUB INVADERS AM NAHENSTEIG (30.04.2011)
Um 19.30 Uhr zeigen wir die Dokumentation von Igor "Nick" Gornicky über das Konzert der
Landshuter Dub-Reggae-Ikonen um Sigi "Nervous" Zerrath auf dem Stadtparkfest von 1990.
Ein Nostalgie-Abend mit anschließendem Konzert der "Altherren-Combo" im Schwarzen Hahn!
Landshuter Hitchcock Tage (16.02. - 16.03.2011)
In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Niederbayern
Sir Alfred Hitchcock - der Meister der Spannung - gilt als einer der stilistisch einflussreichsten Spielfilmregisseure. Sein angestammtes Genre war der Thriller, charakteristisch seine Verbindung von Spannung mit Humor. Keiner beherrscht das Spiel mit Angst, Schuld und Identitätsverlust so gut wie der englische Regisseur. Zusammen mit dem
Stadttheater Landshut widmen wir dem großen britischen Kinomacher nun mit den Landshuter Hitchcock Tagen ein eigenes kleines Festival.
Regisseur Philip Koch zu Besuch im Kinoptikum
Vorstellung am 11.02.2011
Philip Koch - Regisseur von Picco - wird am Freitag zur Vorstellung kommen und
sich den Fragen der Zuschauer stellen.
Picco
Deutschland, Jugendknast. Kevin ist neu hier, ein "Picco". Und wie alle Neuen
wird er erst mal fertig gemacht. Vor allem von seinen Zellengenossen: Marc, dem
Schläger, Tommy, dem Dealer, und Andy, dem Intriganten. Niemandem kann sich Picco
anvertrauen: Die Psychologen sind hilflos, die Wärter überfordert, die
Mithäftlinge skrupellos. Doch in einer Welt, in der das Recht des
Stärkeren zählt, glaubt Picco an das Gute. Genau 104 Tage lang. Bis zu der
Nacht, die das Leben der vier Zellengenossen für immer verändern wird.
KINOTRICK
Kinderkino, Orientkino und Landshuter Literaturtage
Landshuter LiteraturTage
Die Landshuter Literaturtage finden seit 1996 jährlich, jeweils im Herbst, statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe steht jeweils das Werk eines Schriftstellers,
welches in mehreren Veranstaltungen - in Lesungen, Vorträgen, Theater- und Musikaufführungen -
einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. In der Regel stehen Autorinnen und Autoren,
die einen Bezug zur Stadt Landshut bzw. zu Niederbayern haben, im Vordergrund.
Die 14. Landshuter Literaturtage im Jahr 2010 würdigen das Werk von Mirjam Pressler.
Mirjam Pressler erhielt zahlreiche Preise, u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis für
"Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen" (1995), die Carl-Zuckmayer-Medaille
für Verdienste um die deutsche Sprache (2001), den Deutschen Bücherpreis (Kinderbuch) für
Malka Mai (2002) und den Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk (2004).
Dienstag 23.11. und Mittwoch 24.11. 21:00 Uhr - NOVEMBERKATZEN
Kinderkino
Programm als PDF downloaden. Eintritt jeweils
3 Euro. Vorstellungen beginnen immer um 15.00 Uhr!
Samstag 27.11. und Sonntag 28.11. 15:00 Uhr - Das Sandmännchen
Samstag 04.12. und Sonntag 05.12. 15:00 Uhr - Das Dschungelbuch
Samstag 11.12. und Sonntag 12.12. 15:00 Uhr - Jasper und das Limonadenkomplott
Samstag 18.12. und Sonntag 19.12. 15:00 Uhr - Pipi Langstrumpf
Orientkino
Programm als PDF downloaden. Eine Filmreihe aus dem Nahen Osten auf Anregung des Deutsch-Afghanischen Kulturvereins e.V. Rüsselsheim.
Eintritt jeweils 4 Euro.
Sonntag 21.11. und Montag 22.11. 21:00 Uhr - Ein Augenblick Freiheit
Sonntag 30.11. und Montag 01.12. 21:00 Uhr - Kinder des Himmels
Dienstag 07.12. und Mittwoch 08.12. 21:00 Uhr - Football Under Cover
Donnerstag 09.12. und Freitag 11.12 21:00 Uhr - Lebanon
Sebastian Stern (u.A. bei Dreharbeiten)
„Die Hummel“ (Filmplakat)
„Die Hummel“ landet in Landshut
Bayerische Tragikomödie mit Regisseur Sebastian Stern im Kinoptikum am 28. Oktober 2010
Es gilt als Paradox der Natur: Rein anatomisch betrachtet
dürften Hummeln gar nicht fliegen können. Warum sie es doch tun,
zeigt Sebastian Stern in seinem Debütfilm „Die Hummel“ von
Donnerstag, dem 28.10. bis Samstag, den 30.10. im Kinoptikum.
Zur Vorstellung am Donnerstag wird der Regisseur persönlich sein
Werk vorstellen und zum Gespräch verweilen.
Pit Handlos (Jürgen Tonkel) ist Netzwerkvertreter für
Schönheitsprodukte in einer niederbayerischen Kleinstadt. Er
verabredet sich mit Frauen, die er von früher kennt, um sie als
Kundinnen für seine Geschäfte zu gewinnen. Auf einer rauschenden
Werbeveranstaltung erzählt er seine Erfolgsgeschichte und
ermuntert Neulinge, ebenfalls in den pyramidenartigen
Strukturvertrieb zu investieren. Der einsame HERRMANN
(Gerhard Wittmann) blickt ihm beeindruckt hinterher als er mit
seinem Geländewagen davonbraust und will fortan so werden wie
sein Vorbild Pit.
Was Herrmann nicht weiß: Pits Leben ist eine Lüge. Seine
Erfolgsstory ist nur vordergründig und dient allein dem
verzweifelten Versuch, neue Vertreter für KLAUS (Christian
Pfeil), seinem Chef, zu rekrutieren. Die zusätzliche Provision
braucht er dringend, um seine Schulden zu bezahlen. Denn der
Markt ist abgegrast, die Schönheitsprodukte überteuert – und
hinter der bürgerlichen Maske bröckelt längst Pits Existenz.
Als er seine Wohnung verliert, quartiert er sich unter einem
Vorwand bei seinem Sohn FLO (Michael Kranz) ein, der zusammen
mit seiner Freundin als „Gothic“ der Härte der Welt den Rücken
kehrt.
Verunsichert von den ihm entgleitenden Lebensumständen,
kontaktiert Pit seine Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich),
die in dem vermeintlichen „Rendezvous“ eine willkommene
Alternative zu ihrer unerfüllten Ehe zu erkennen glaubt. Als er
auch sie als Kundin gewinnen will und Christiane sich enttäuscht
abwendet, erkennt Pit, dass er am Ende angekommen ist und sein
Leben ändern muss.
Das Frühlingsfest in Deggendorf bildet den zeitlichen Rahmen der
Geschichte. Pit ist die Achse eines „Riesenrads an Menschen“,
deren Leben um das echte und falsche Glück kreist.
HFF-Absolvent Sebastian Stern erzählt lakonisch und mit Blick
für Absurdes die tragikomische Geschichte eines Scheiterns, die
dennoch zum Schmunzeln einlädt. Ein gelungenes Debüt aus dem
Herzen einer niederbayerischen Kleinstadt – sozusagen ein Heimspiel.
Vorstellungen: 28.-30.10., jeweils 21.00 Uhr im Kinoptikum,
Nahensteig 189.
Kurzinhalt
DIE HUMMEL ist eine lakonische Komödie rund um einen Vertreter
für Schönheitsprodukte in einer niederbayerischen Kleinstadt.
Pit Handlos (Jürgen Tonkel) hat viel Geld in einen zweifelhaften
Vertrieb mit Schönheitsprodukten investiert und versucht seitdem
die Produkte bevorzugt an frühere Freundinnen zu verkaufen. Den
Niedergang seiner bürgerlichen Existenz verbirgt er hinter einer
behaupteten Erfolgsfassade. Nach dem Verlust seiner Wohnung
zieht er unter einem Vorwand zu seinem Sohn Flo (Michael Kranz)
und dessen Gothic-Freundin Moni (Steffi Reinsperger) und
verstrickt sich in Unwahrheiten. Als auch das Wiedersehen mit
seiner Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich) im Kundengespräch
endet und sich Christiane enttäuscht abwendet, merkt Pit, dass
etwas schief läuft. Erst langsam begreift er, dass er Christiane
noch liebt, und dass er endlich ehrlich zu sich selbst sein
muss, wenn er seinem Leben eine Chance geben will.
Trailer
Bilder
KINOPTIKUM OPEN AIR - Filmnächte
am Skulpturenmuseum
vom 15. bis 18. Juli 2010
Auch heuer veranstaltet das Team des Kinoptikums Landshut ein
Open Air Fest. Wie immer am Skulpturenmuseum im Herzen Niederbayerns -
ein Muss für alle Frischluft-Kino-Fans.
Donnerstag, den 15. Juli 2010:
Das Kabinett des Dr. Parnassus
Freitag, den 16. Juli 2010: Der fantastische Mr. Fox
Ein fast schon legend?rer Kunstfilm
von Peter Fischli & David Weiss
In Kooperation mit der Neuen Galerie Landshut Freitag, 11. September 2009: Non-Stop von 20.00 bis 23.00 Uhr Sonntag, 04. Oktober 2009: 20.00 Uhr
Eintritt frei
In einer Lagerhalle wurde mit verschiedenen Gegenständen ein labiles
Gebäude aufgebaut, linear, 20-30 Meter lang. Wird dies in Bewegung
gesetzt, läuft eine Kettenreaktion ab. Feuer, Wasser, Schwerkraft und
Chemie bestimmen den Lauf der Gegenstände, der Dinge. So entstand eine
Erzählung über Ursache und Wirkung, Mechanismen und Artistik,
Unwahrscheinlichkeit und Präzision. Diese artistische Versuchsanordnung alltäglichster Dinge ist eine
Kettenreaktion, ein kontrolliertes Happening nach den Gesetzen der
Physik und Chemie, den Notwendigkeiten und Zufällen einer prekären
Situation, die man auch als "Ordnung aus Schwankungen" bezeichnen
kann. Die Kamera folgt fasziniert dem Ereignis, das seinen "Lauf
nimmt" und (fast) ohne Schnitt einen 1/2-ständigen Prozess
dokumentiert. Mit diesem Video landeten Fischli/Weiss einen der
Publikumsrenner der documenta 8.
"Es geht in diesem Film natürlich auch um das Problem von Schuld und
Unschuld. Ein Gegenstand ist schuld, dass es nicht weiter geht, und
auch schuld, wenn es weitergeht. Es gibt ein eindeutiges RICHTIG bei unseren Versuchen; das ist, wenn
es funktioniert, wenn dieses Gestell zusammenbricht. Dann gibt es noch
ein SCHÖN gleichsam über diesem RICHTIG; das ist, wenn es knapp wird
oder wenn dieses Gestell zusammenbricht, wie wir es wollen, nämlich
langsam und kompliziert, dann ist es schön zusammengebrochen. Also
liegt die Ästhetik auf dem Funktionieren drauf wie die Butter auf dem
Butterbrot, ziemlich dünn und gleichmäßig. Falsch ist, wenn die Sachen
ganz von selbst loslegen und falsch ist, wenn sie gar nicht losgehen.
Der Bereich von RICHTIG (oder dem, was man moraltheologisch auch als
GUT bezeichnet) ist bei uns also wahnsinnig schmal. Auch GUT und B?SE
liegen oft sehr nah beieinander, z.B. wo die Kerze auf der Schaukel
die Zündschnur anzündet. Kerze und Schaukel sind eher gut, weil lieb
und kindlich, und die Zündschnur ist b?se, denn für etwas Harmloses
brauchst du sie ja nicht. Anders betrachtet, ist bei uns jeder
Gegenstand gut, wenn er funktioniert, denn er befreit den nächsten,
gibt diesem die Möglichkeit zur Entfaltung. Nicht destruktiv." Fischli/Weiss
"Let's Make Money" im Kinoptikum
Der Film zur Krise - anschließend Diskussion mit Landshuter
Bundestagskandidaten
Bereits im Jahre 2006 begann der österreicher Erwin Wagenhofer mit den
Dreharbeiten zu seinem Film "Let's Make Money". Darin beschreibt er in
8 Kapiteln und zahlreichen Details in zugespitzter Form die Situation
der Finanzwelt, die sich nahezu zeitgleich mit dem Kinostart im Herbst
2008 brisant entwickelte und schließlich zum Zusammenbruch der Lehman
Bank und der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise gef?hrt hat.
Aufgrund des großen Interesses an diesem Thema holt daher das
Kinoptikum diese Dokumentation am Di, den 14. und Mi, den 15. Juli zum
dritten Mal innerhalb weniger Monate an den Nahensteig.
Im Anschluss an die Mittwochvorf?hrung stellen sich die lokalen
Bundestagskandidaten Prof. Dr. Christoph Zeitler (FDP), Harald Unfried
(SPD) und Dr. Thomas Gambke (Gr?ne) den Fragen der Zuschauer und
erläutern ihre Positionen zur Finanz- und Wirtschaftspolitik.
Vorstellungen: Am 14.7. um 21.00 Uhr, am 15.7. bereits um 19.30! Die
Diskussion im Anschluss (ca. 21.30 Uhr) Informationen rund um den Film
unter »www.letsmakemoney.at