Kinoptikum
Lageplan - Der Weg zum Kinoptikum Das Kino! Kino auf engstem Raum... das Projektionskammerl

Hier die Vorschau auf das Monatsprogramm vom Juni, und ein Blick auf den Trailer lohnt sich wie immer!

17:00

STERBEN

Family Entertainment

D 2024, 180 Min. FSK 6
Regie: Matthias Glasner
mit Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld

Morituri te salutant: Eine Soap Opera von Film über das große Ganze


20:30

DIE UNSCHULD  (DF)

Family Entertainment

Kaibutsu – JAP 2023, 127 Min. FSK 12
Regie: Hirokazu Kore-eda
mit Eita Nagayama, Sakura Ando, Soya Kurokawa

Ein hinreißendes Kleinod auf den Spuren von Kurosawas „Rashomon“

11:00

MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG  (DF)

Family Entertainment

C´è ancora domani – IT 2023, 118 Min., s/w FSK 12
Regie: Paola Cortellesi
mit Paola Cortellesi, Valerio Mastandrea, Romana Maggiora Vergano

Großartig komponiertes Cinema italiano mit feministischer Grandezza


19:00

STERBEN

Family Entertainment

D 2024, 180 Min. FSK 6
Regie: Matthias Glasner
mit Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld

Morituri te salutant: Eine Soap Opera von Film über das große Ganze

19:00

DRIVE-AWAY DOLLS  (OmU)

Cinema Obscure

USA 2024, 84 Min. FSK 16
Regie: Ethan Coen
mit Margaret Qualley, Geraldine Viswanathan, Beanie Feldstein

Ein abgefahrener Retro-Roadtrip mit zwei schlagfertigen Ladies

19:00

DIE UNSCHULD  (jap. OmU)

Family Entertainment

Kaibutsu – JAP 2023, 127 Min. FSK 12
Regie: Hirokazu Kore-eda
mit Eita Nagayama, Sakura Ando, Soya Kurokawa

Ein hinreißendes Kleinod auf den Spuren von Kurosawas „Rashomon“

Unsere Empfehlungen

DIE UNSCHULD – Alles eine Frage der Perspektive, ein zu Herzen gehendes Drama um Intoleranz, Vorurteile und Mitgefühl ab 23.05.

Die Lebenswelten von Kindern spielen im Werk von Kore-eda von Anfang an eine besondere Rolle. Aber nicht ohne Grund lautet der Originaltitel des Films Kaibutsu, übersetzt Monster, denn es geht in diesem Drama um menschliche Abgründe, in dem die Geschichte zweier Schuljungen Stück für Stück wie ein Puzzle aus verschiedenen Perspektiven zusammengesetzt wird. Nur es geht hier nicht um die Subjektivität von Wahrheit, sondern darum, dass die Wahrheit durchaus eindeutig ist, sie wird nur nicht erkannt. Und so ist die Auflösung überraschend, wenn sich am Schluß viele Urteile (auch die der Zuschauer) als falsch und vorschnell herausstellen. Dieser wendungsreiche Film ist ein Appell für mehr Toleranz und Entgegenkommen. Dafür, anderen Menschen zu helfen, für sie da zu sein. (» Info)

DIE UNSCHULD

(1:54)

artechock.de: Die sieben Seiten der Wahrheit, perlentaucher.de: Grün leuchtende Gegenwelt, faz.de: Kinder und andere Monster

DRIVE-AWAY DOLLS – Liebe ist eine Schlittenfahrt in die Hölle ab 23.5.

Zwei ungleiche Freundinnen machen sich auf ins konservative Florida, um einen Mietwagen samt einem ominösen Koffer abzuliefern, wobei sich ihnen auch noch zwei Killer an die Fersen heften. Der Road Movie und Gangsterkomödie verbindende Film besticht durch die sich aneinander reibenden Hauptdarstellerinnen. Besonders Geraldine Viswanathan - die oft nicht mehr als ein Minimum an Mimik braucht, um eine Szene an sich zu reißen - ist einfach toll. Nur das Publikum wird der Film ganz sicher spalten, weil es schlicht Geschmackssache ist, ob man den Humor für zündend oder den Kofferinhalt für eine gelungene Pointe hält. So dürfen die einen "Drive-Away Dolls" als unverkrampfte Queer-Komödie feiern, die anderen den Kopf über Altherren-Lesben-Fantasien schütteln. Wie auch immer, der Weg ist das eigentliche Ziel. (» Info)

DRIVE-AWAY DOLLS

(2:24)

artechock.de: Gib Gas, wir wollen Spaß, faz.net: Sind Frauen die besseren Männer?, critic.de: In der Dildo-Falle

CIVIL WAR – Ein Roadtrip an die Front ab 1.6.

"Civil War" ist kein Film über das Leid, das der Krieg bringt, sondern ein Film über das Betrachten des Leids. Er fokussiert sich auf eine Gruppe von Kriegsreportern, die aus den Wirren des Konflikts berichten. Dabei werden sie Zeuge grauenvoller Szenen und erleben, wie aus Menschen brutale Killer werden. Das sind Momente, die einen auch als Zuschauer nicht kalt lassen, stark und wirkungsvoll inszeniert. Nur wie geht man mit so etwas um? Wie abgestumpft, abgeklärt, cool muss man sein, um als Kriegsfotografin nach dem perfekten Bildwinkel zu suchen, während vor der Linse unschuldige Menschen getötet werden? Getreu nach der Susan-Sontag-These: Wenn Kriegsbilder überhaupt irgendwo eine Wirkung zu entfalten vermögen, dann zu Hause. (» Info)

CIVIL WAR

(2:26)

artechock.de: Geschossen wird durch die Kamera, epd-film.de: Draufhalten oder Eingreifen?, kino-zeit.de: Interview mit einem Kriegspräsidenten, taz.de: Land unbegrenzter Wirklichkeiten

LÜTZERATH – An der Bruchkante mit dem Gefühl von Wirksamkeit ab 4.6.

"Wir alle sind hungrig nach Gemeinschaft, wir alle sind hungrig nach Gerechtigkeit, wir sind LÜTZERATH"
Der Film beobachtet über 20 Monaten lang die Geschehnisse rund um den Weiler Lützerath und legt Zeugnis ab vom Mut, vom Trotz, von Frust oder Zuversicht des Moments. Ein außergewöhnliches Laboratorium für ein gutes Leben für alle. Menschen machen sich für den Erhalt des Dorfes stark und stellen sich gegen die Zerstörung von Lebensraum und Natur durch den Bergbauriesen RWE. Selbstorganisiert und kreativ bauen sie an ihrer Utopie vom guten Leben. Am 4.6. sind die Filmmacher und Vertreter der Gemeinwohlökonomie zu Gast und freuen sich auf ein Gespräch.Info)

LÜTZERATH

(4:04)

kino-zeit.de: Gemeinsam gegen den Braunkohleabbau, epd-film.de: Wie Aktivisten demokratische, nachhaltige Strukturen erproben

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