Kinoptikum
Lageplan - Der Weg zum Kinoptikum Das Kino! Kino auf engstem Raum... das Projektionskammerl

Hier die Vorschau auf das Monatsprogramm für den Juni!

19:00

MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG  (it. OmU)

Family Entertainment

C´è ancora domani – IT 2023, 118 Min., s/w FSK 12
Regie: Paola Cortellesi
mit Paola Cortellesi, Valerio Mastandrea, Romana Maggiora Vergano

Großartig komponiertes Cinema italiano mit feministischer Grandezza

19:00

OPPENHEIMER  (DF)

GretaUSA 2023, 180 Min. FSK 12
Regie: Christopher Nolan
mit Cilian Murphy, Matt Damon, Robert Downey Jr.

Auf vielfachen Wunsch der physiktheoretische Blockbuster über den „Zerstörer der Welt“

18:00

DIE UNSCHULD  (DF)

Family Entertainment

Kaibutsu – JAP 2023, 127 Min. FSK 12
Regie: Hirokazu Kore-eda
mit Eita Nagayama, Sakura Ando, Soya Kurokawa

Ein hinreißendes Kleinod auf den Spuren von Kurosawas „Rashomon“


20:30

DRIVE-AWAY DOLLS  (OmU)

Cinema Obscure

USA 2024, 84 Min. FSK 16
Regie: Ethan Coen
mit Margaret Qualley, Geraldine Viswanathan, Beanie Feldstein

Ein abgefahrener Retro-Roadtrip mit zwei schlagfertigen Ladies

18:00

DRIVE-AWAY DOLLS  (DF)

Cinema Obscure

USA 2024, 84 Min. FSK 16
Regie: Ethan Coen
mit Margaret Qualley, Geraldine Viswanathan, Beanie Feldstein

Ein abgefahrener Retro-Roadtrip mit zwei schlagfertigen Ladies


20:00

STERBEN

Family Entertainment

D 2024, 180 Min. FSK 6
Regie: Matthias Glasner
mit Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld

Morituri te salutant: Eine Soap Opera von Film über das große Ganze

Unsere Empfehlungen

DIE UNSCHULD – Alles eine Frage der Perspektive, ein zu Herzen gehendes Drama um Intoleranz, Vorurteile und Mitgefühl ab 23.05.

Die Lebenswelten von Kindern spielen im Werk von Kore-eda von Anfang an eine besondere Rolle. Aber nicht ohne Grund lautet der Originaltitel des Films Kaibutsu, übersetzt Monster, denn es geht in diesem Drama um menschliche Abgründe, in dem die Geschichte zweier Schuljungen Stück für Stück wie ein Puzzle aus verschiedenen Perspektiven zusammengesetzt wird. Nur es geht hier nicht um die Subjektivität von Wahrheit, sondern darum, dass die Wahrheit durchaus eindeutig ist, sie wird nur nicht erkannt. Und so ist die Auflösung überraschend, wenn sich am Schluß viele Urteile (auch die der Zuschauer) als falsch und vorschnell herausstellen. Dieser wendungsreiche Film ist ein Appell für mehr Toleranz und Entgegenkommen. Dafür, anderen Menschen zu helfen, für sie da zu sein. (» Info)

DIE UNSCHULD

(1:54)

artechock.de: Die sieben Seiten der Wahrheit, perlentaucher.de: Grün leuchtende Gegenwelt, faz.de: Kinder und andere Monster

DRIVE-AWAY DOLLS – Liebe ist eine Schlittenfahrt in die Hölle ab 23.5.

Zwei ungleiche Freundinnen machen sich auf ins konservative Florida, um einen Mietwagen samt einem ominösen Koffer abzuliefern, wobei sich ihnen auch noch zwei Killer an die Fersen heften. Der Road Movie und Gangsterkomödie verbindende Film besticht durch die sich aneinander reibenden Hauptdarstellerinnen. Besonders Geraldine Viswanathan - die oft nicht mehr als ein Minimum an Mimik braucht, um eine Szene an sich zu reißen - ist einfach toll. Nur das Publikum wird der Film ganz sicher spalten, weil es schlicht Geschmackssache ist, ob man den Humor für zündend oder den Kofferinhalt für eine gelungene Pointe hält. So dürfen die einen "Drive-Away Dolls" als unverkrampfte Queer-Komödie feiern, die anderen den Kopf über Altherren-Lesben-Fantasien schütteln. Wie auch immer, der Weg ist das eigentliche Ziel. (» Info)

DRIVE-AWAY DOLLS

(2:24)

artechock.de: Gib Gas, wir wollen Spaß, faz.net: Sind Frauen die besseren Männer?, critic.de: In der Dildo-Falle

EVIL DOES NOT EXIST – Der Rashomon-Effekt oder die Natur schlägt zurück ab 14.6.

Nach seinem Oscar-prämierten Film „Drive My Car“ gelingt Ryūsuke Hamaguchi nun eine poetische Parabel über die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur. Dieser subtil und präzise erzählte Film beweist erneut, dass er einer der spannendsten Stimmen des Independent-Kinos ist. Die Konfrontationen von Stadt und Land, von wirtschaftlichen Interessen und drohender Ökokatastrophe ist nicht neu. Und doch gelingt es ihm, daraus etwas Ergreifendes zu entwickeln und das ohne eine allzu simple Klischeeaufteilung in Gut gegen Böse, Gemeinschaftssinn versus Raubtierkapitalismus. Poetischer hat wohl noch kein Filmemacher inszeniert, wie er den Spätkapitalismus satt hat ab. (» Info)

EVIL DOES NOT EXIST

(1:32)

epd-film.de: Die große, rätselhafte Kunst Ryusuke Hamaguchis, fr.de: Gegen die Eindeutigkeit, perlentaucher.de: Ein kalter Vollmond, kino-zeit.de: Die Natur und wir

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