Kinoptikum Landshut

Veranstaltungen und Filmreihen 2026

OPEN AIR KINO - Die Filmnächte an der Rochuskapelle

Wir freuen uns, unterstützt vom Haus International, das Open Air Kinofest 2026 an der Rochuskapelle ab 29.7. anzukündigen.
» Lageplan Rochuskapelle Landshut

  • Einlass ab 20 Uhr, freie Platzwahl, Getränke gibt es vor Ort
  • Filmstart bei ausreichender Dunkelheit gegen 21:00 Uhr, bei schlechter Wetterlage im Kinoptikum
  • Eintrittspreise: 7,00 / 6,30 € (10-er Karte)
  • Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Horizont:Innen - Die Filmreihe zum 2nd LA Jazz Festival am 26. und 27. Juni 2026

TermineWeitere Infos zum Jazzfestival unter horizontinnen.de
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LEGACY

Als von 1950 bis 1970 einige der größten afroamerikanischen Jazzmusiker in Skandinavien Zuflucht suchten, fanden sie dort nicht nur eine gewisse Befreiung vom US-Rassismus, sondern auch eine neue Heimat. Sie gründeten Familien – doch was bedeutete die Emigration für ihre Kinder? Filmemacherin Masri Manal begleitet die Nachkommen von Stars wie Dexter Gordon, Don Cherry und Quincy Jones auf ihrer Suche nach Identität und Zugehörigkeit. In ihrem Film verwebt sie dabei Archivmaterial und intime Gespräche zu einer Erzählung über Musik, Diskriminierung und kulturelles Erbe. LEGACY ist eine Geschichte von den Konsequenzen, die Kinder manchmal für die Freiheit ihrer Väter tragen müssen – und darüber, wie Musik eine Brücke zur eigenen Identität werden kann. Mit diesem Kapitel der Jazz-Geschichte eröffnen wir das „Horizont:Innen“-Festival – am 21.05. inklusive musikalischer Einstimmung vor dem Film!
(Schweden 2025, Regie Manal Masri, 70 Min.)
Do 4.6., Sa 6.6.

SWING GIRLS

Anstatt der schuleigenen Blaskapelle die vergessenen Lunchpakete direkt zu bringen, machen sich Tomoko und ihre Klassenkameradinnen einen schönen Tag. Als sie endlich ankommen, ist das Essen verdorben, woraufhin die Blaskapelle eine Lebensmittelvergiftung bekommt. Auf der Suche nach einer Ersatzkapelle sollen die Mädchen einspringen, und so beginnen sie unmotiviert mit den Proben. Als sie endlich Gefallen an der Musik gefunden haben, werden sie aber nicht mehr benötigt. Doch die Mädchen sind nicht mehr zu bremsen... Mit Hilfe ihres Mathe-Lehrers schaffen es die "Swing Girls" sogar bis zu einem Music-Contest. Eine nahezu klassische Highschool-Komödie – hier mit japanischen Schulmädchen, die eine Jazz Big Band gründen. Beste Unterhaltung mit ganz eigenem Stil sowie viel Herz und Humor.Swing, when you´re winning!
(Japan 2004, Regie Shinobu Yaguchi, 105 Min.)
Do 18.6., So 21.6.
Mi 24.6.

CAN AND ME

Irmin Schmidt ist das letzte noch lebende Gründungsmitglied von Kölns Krautrocklegenden Can. Daneben hat er eine jahrzehntelange erfolgreiche Karriere als Filmmusikkomponist hinter sich. Die Doku zeichnet Leben und Werk des Stockhausen-Schülers nach und interviewt ihn in seiner Wahlheimat in Südfrankreich. Eine besondere Rolle spielt auch seine langjährige Ehefrau Hildegard, die als Managerin von Can und dem Label Spoon Records einen großen Anteil am weltweiten Erfolg der Band auch lang nach ihrer Auflösung hat. Der Film zeigt den Weg vom klassischen Dirigenten über den Schüler von Stockhausen zu CAN, weiter über Filmmusik für Wim Wenders und Roland Klick, Oper bis zur elektronischen Clubmusik. Diese flott montierte und weitgehend chronologisch erzählte Heldenreise eines ewig Unkonventionellen ist nicht nur für Freunde des deutschen Krautrock-Wunders der 1960er und 1970er eine wahre Wunderkammer.
(Deutschland 2022, Regie Michael P. Aust, Tessa Knapp, 85 Min.)

Die Reihe Kino Nahost

TermineFilme
Do 29.01.
So 01.02. Mi 04.02.
Fr 06.02.

YES

Tel Aviv nach dem Massaker des 7. Oktobers: Der Musiker Y. und seine Partnerin, die Tänzerin Yasmine, unterhalten als sexy Partyclowns mit grellen Performances eine dekadente israelische Oberschicht. Die beiden träumen davon, ihr prekäres Leben hinter sich zu lassen und allein durch ihre Talente zu Wohlstand zu kommen. Als Y. von einem russischen Oligarchen den Auftrag erhält, eine blutige Hymne auf den Krieg Israels gegen die Palästinenser*innen zu schreiben, verändert sich das Leben des Paares radikal: Während über die Bildschirme Nachrichten vom Grauen in Gaza flimmern und sich die Straßen Tel Avivs mit nationalistischer Propaganda füllen, werden sie mit den Grundlagen ihres moralischen Koordinatensystems konfrontiert. Zügellos und bissig zeigt dieses Werk eine Nation zwischen Dekadenz und Zerstörung, Hoffnung und Resignation. So gilt diese Satire auf eine von Krieg und Terror zerrissene Gesellschaft als Israels umstrittenster Film des Jahres.
(Deutschland/Frankreich/Israel 2025, 149 Min., FSK 16)

Do 12.02.
Sa 14.02. Di 17.02.
So 22.02.

IM SCHATTEN DES ORANGENBAUMS

Westjordanland, 1988: Als der junge Noor bei einem Protest schwer verletzt wird, beginnt seine Mutter Hanan die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Die Erzählung führt zurück ins Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif sich weigert, Jaffa zu verlassen, um Haus und Orangenhain zu schützen. Doch Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft reißen die Familie auseinander. Sharifs Sohn Salim wächst im Schatten seines Heimatlandes auf, das er nie wirklich kannte. Als Noor Jahrzehnte später gegen israelische Soldaten protestiert, scheint sich das Schicksal zu wiederholen. Doch inmitten der Krise treffen Hanan und Salim eine mutige Entscheidung, die der Familie neue Hoffnung gibt – und einen Weg zur Versöhnung verspricht. Ein gewaltiges Epos über den Verlust von Heimat und menschliche Stärke – und damit ein herausragender Kandidat für die anstehende Oscar-Saison!
(Deutschland/Palestina/Jordanien/Zypern 2025, 145 Min., FSK 12)

Do 26.02.
Sa 28.02. Mo 02.03.
Mi 04.03.

EIN EINFACHER UNFALL

Als der Automechaniker Vahid zufällig auf den Mann trifft, der ihn mutmaßlich im Gefängnis gefoltert hat, entführt er ihn, um Vergeltung zu üben. Doch der einzige Hinweis auf Eghbals Identität ist das unverkennbare Quietschen seiner Beinprothese. Auf der Suche nach Gewissheit wendet sich Vahid an einen zerstreuten Kreis anderer, inzwischen freigelassener Opfer. Doch je tiefer sie in ihre Vergangenheit eintauchen und je mehr ihre unterschiedlichen Weltanschauungen aufeinanderprallen, desto größer werden die Zweifel: Ist er es wirklich? Und was hieße Vergeltung überhaupt? Jafar Panahis emotional aufwühlende Tour de force ist nicht mehr ausschließlich als Parabel auf die Zustände in seiner Heimat zu verstehen, sondern auch als Suche nach einem moralischen Kompass für die direkte Konfrontation mit den Autoritäten. Und zieht man dann noch die Umstände in Betracht, unter denen der Film entstand, muss man das Ergebnis in seiner Offenheit und seiner ausbalancierten Nuanciertheit noch einmal höher einschätzen.
(Iran/Frankreich/Luxemburg 2025, 101 Min., FSK 16)

Do 19.03.
Mo 23.03. Do 26.03.
So 29.03.

EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN

Der Irak in der 90er-Jahren. Während Diktator Saddam Hussein trotz Not und Mangel seinen Geburtstag landesweit feiern lässt, zieht die 9-jährige Lamia In ihrer Schule ein gefürchtetes Los: Sie muss den Kuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen. Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, denn im Land sind alle Lebensmittel knapp. Eier, Zucker und Mehl sind es erst recht. Doch sie muss es schaffen, sonst drohen ihrer Familie harte Strafen. Mit nur zwei Tagen Zeit, der Unterstützung ihres Klassenkameraden Saeed und begleitet von ihrem Hahn Hindi bricht sie auf, um in der nächsten Stadt die Zutaten aufzutreiben. Es ist eine abenteuerliche Suche durch eine Welt voller Ungewissheit und Entbehrung, aber auch kleiner Wunder, in der Lamia immer wieder Momente von Humor, Freundschaft und Hoffnung erlebt. Die Coming-of-Age-Geschichte verbindet Ernstes und Komisches und beweist dabei politischen Scharfsinn.
(USA/Irak/Katar 2025, 105 Min., FSK 6)

Do 02.04.
Mo 06.04. Sa 11.04.
Mi 15.04.

DIE STIMME VON HIND RAJAB

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab einschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt. Die filmische Kraft liegt in der Kombination aus Ton, Raum, Schauspiel, Licht und Schnitt. Er verzichtet auf sentimentale Musik oder dramatische Effekte. Die Spannung entsteht durch Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche. Das Kino gibt Hind zurück, was der Krieg nahm: nicht ihr Leben, aber ihre Präsenz.
(Tunesien 2025, 89 Min., FSK 12)

Do 23.04.
Sa 25.04. Di 28.04.
Fr 01.05.

ONCE UPON A TIME IN GAZA

Gaza im Jahr 2007: Der junge Student Yahya schließt Freundschaft mit Osama, einem charmanten Dealer mit weichem Kern. Gemeinsam steigen sie in einem Falafel-Restaurant ins Drogengeschäft ein. Doch schon bald geraten sie ins Visier eines korrupten Polizisten, dessen Machtspiele und verletzter Stolz zur echten Gefahr werden – für ihre Freiheit und ihre Freundschaft. Doch wie das im besetzten Gaza so ist, hat nur wenig dauerhaft Bestand – so auch dieses Kapitel. Dafür öffnet sich, zumindest für Yahya, später ein neues – nämlich als Protagonist in einem Actionfilm, bei dem die Dreharbeiten erschreckend nah an dem ganz realen Konflikt vor der eigenen Haustür liegen. Ein Film voll anarchischem Witz und rasanter Energie, um ein ungewohntes Bild einer Region abzuliefern, über die im Westen viel geredet wird, ohne das man wirklich viel über sie weiß.
(Deutschland/Frankreich/Portugal/Palästina 2025, 87 Min., FSK 12)

Sa 30.05.
Di 02.06. Di 28.04.
Fr 05.06.

MAYSOON

Eine Beziehung zerbricht, ein Reisepass läuft ab – und plötzlich steht alles auf dem Spiel. Maysoon, eine ägyptische Archäologin, die als Museumsführerin in Berlin arbeitet, lebt mit ihrem Partner und ihren beiden kleinen Kindern zusammen. Alles ist gut, sie sind eine glückliche Familie, bis ihr Mann nach einem Strandausflug offenbart, dass er eine Affäre hat. Maysoon muss hilflos zusehen, wie ihr mühsam wiederaufgebautes, bürgerliches Leben zerfällt. Zwischen persönlichem Verrat, bevorstehender Scheidung, bürokratischen Hürden und der drohenden Abschiebung aufgrund ihres abgelaufenen Passes holt sie zugleich die politisch aufgeladene Vergangenheit der Arabischen Frühlingstage ein. Ein schöner, trauriger, aber vor allem realistischer Film über die Liebe und über die destrukive Kraft, in die sie umschlagen kann. Und am Ende auch über Freiheit und die Frage, wie diese individuell zu definieren sei.
(Deutschland/Griechenland 2025, 122 Min., FSK 12)

2. Landshuter Krimitage

TermineFilme
Mi 25.03.

WENN ES NACHT WIRD IN PARIS

Es soll ihr letzter großer Coup werden: Die Freunde Max und Riton sind mittlerweile um die 50, weswegen es an der Zeit ist den Ruhestand zu planen. Bei einem spektakulären Raubüberfall am Flughafen von Orly erbeutet sie acht Goldbarren im Wert von 50 Millionen Francs und wollen nun ein geruhsames Leben mit ihren gut 20 Jahre jüngeren Freundinnen Josy und Lola verbringen. Doch wie so oft läuft nicht alles nach Plan: Dummerweise hat Riton über den Raubzug geplaudert und nun weiß Josy mehr, als sie eigentlich wissen sollte. Wenig später gibt sie Riton den Laufpass und beginnt eine Romanze mit dem Drogendealer Angelo. Als dieser von dem Goldraub erfährt, fasst er einen perfiden Plan, um Max und Riton die Beute abzunehmen... Ein unerreichtes Meisterwerk des Film Noir mit der Crème de la Crème des französischen Nachkriegskinos. Zugleich eine Hommage an die Stadt Paris in erlesenen s/w Bildern.
(Frankreich/Italien 1957, 94 Min.)

Fr 27.03.

WENN ES NACHT WIRD AUF DER REEPERBAHN

Der Reporter Danny Sonntag ist einer brandheißen Story auf der Spur. In seinen Artikeln möchte er die Machenschaften der sogenannten LSD-Bande aufdecken. In diesem Zusammenhang wird er kurz darauf von mehreren maskierten Männern bedroht und zusammen geschlagen. In der Zwischenzeit wird ein junges Mädchen tot aufgefunden, das überfahren wurde. Die Obduktion verschafft schließlich Klarheit darüber, dass sie vollgepumpt war mit LSD. Gibt es hier einen Zusammenhang? Die Spur führt schließlich in die "besseren Kreise" der Stadt, und die Verdachtsmomente verhärten sich um eine Gruppe von jungen Leuten und deren Anführer Till Voss und einen Mann namens Feuer-Hotte. Danny und der ermittelnde Kommissar Zinner scheinen in ein Hornissennest gestochen zu haben und schon bald geschieht der erste Mord... Ein atemloses Zeitdokument bundesrepublikanischer Zügellosigkeit der ausgehenden 60er Jahre. Oder so ähnlich.
(Deutschland 1967, 98 Min.)

So 29.03.

PERRAK

Auf einer Mülldeponie wird die Leiche des jungen Transvestiten Toni gefunden. Der knallharte Kommissar Perrak vom Sittendezernat ermittelt. Es stellt sich heraus, daß Toni ziemlich wohlhabend war und sein Geld mit Erpressung verdient hat. Der Schwerkriminelle Kaminski bekommt Wind von der Sache und möchte die Erpresserrolle übernehmen. Dabei geht ihm seine Ganovenbande hilfreich zur Hand. Bei seinen Nachforschungen im Rotlichmilieu dringt Perrak bis in die höchsten Kreise der Hamburger High Society vor. Der Fall wird immer brisanter. Als Kaminski schließlich Perraks Sohn Joschi entführt, wird dieser richtig ungemütlich... Wie schon „Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn“ eine absolute Perle des deutschen Genrekinos. Ein durchweg prominent besetzter Polizeifilm, der volle Breitseite nach vorn geht und mit einem sarkasmusähnlichen Wortwitz untermauert ist. Kurzweilig und absolut sleazy.
(Deutschland 1970, 92 Min.)

KinderKino - für klein und GROSS Winter/Frühling

TermineSamstag und Sonntag, 15:30 Uhr, Eintritt 5 Euro
Sa 3.1.
Do 8.1. So 11.1.

MOON, DER PANDA

Tian verbringt seine Zeit lieber mit seiner Nintendo Switch als mit Schulbüchern, was seinen strengen Vater dazu veranlasst, ihn und seine jüngere Schwester zur Großmutter aufs Land zu schicken. In den imposanten Bergen Sichuans entdeckt Tian jedoch eine Ablenkung, die alle anderen in den Schatten stellt: ein Panda-Baby, das von seiner Mutter zurückgelassen wurde. Zwischen Tian und dem kleinen Panda entsteht eine einzigartige Freundschaft, während sie gemeinsam einen Sommer voller Abenteuer und unvergesslicher Momente erleben. Doch als Tians Eltern zu Besuch kommen, droht sein geheimes Leben im Bambuswald aufzufliegen. Was Tian erlebt, wird wohl kaum einem anderen Kind vergönnt sein. Aber gerade aus solchen unwahrscheinlichen Mensch-Tier-Freundschaften strickt das französische Regiepaar ganz ohne Spezialeffekte seine rührenden und lehrreichen Spielfilme.
(Frankreich/Belgien 2025, 100 Min., FSK 6)

So 4.1.

MICHEL IN DER SUPPENSCHÜSSEL

Da ist guter Rat teuer: Michels Kopf sitzt in der Suppenschüssel fest! Dabei wollte er doch nur den Rest der Suppe ausschlürfen. Was Michel auch tut, alles geht schief. Seine Schwester, seine Eltern, ja sogar die ganzen Bewohner von Lönneberga müssen auf der Hut sein, wenn Michel auftaucht. Wirklich böse kann man dem kleinen Lausebengel aber nicht sein, denn er meint es (fast) immer gut und hat das Herz am rechten Fleck. Besonders Ungerechtigkeit kann er nicht leiden. So kommt es, dass er für die alten Leute vom Armenhaus ein so großartiges Weihnachtsfest ausrichtet, dass man noch lange im Dorf Lönneberga davon sprechen sollte. Der unverwüstliche Klassiker nach Astrid Lindgren bezaubert seit Generationen und verspricht beste Unterhaltung für die ganze Familie.
(BRD/Schweden 1971, 92 Min., FSK 6)

Sa 10.1. Sa 17.1.

MEISTER EDER UND SEIN PUMUCKL

Schreinermeister Franz Eder staunt nicht schlecht, als in seiner Werkstatt plötzlich ein kleiner, rothaariger Kobold auftaucht. Der heißt Pumuckl und ist meistens unsichtbar, doch durch ein Missgeschick musste er sich vor Meister Eder sichtbar machen – und das bedeutet, dass ihn der Schreiner fortan sehen kann. Pumuckl stellt jede Menge Unsinn in der Werkstatt des gutmütigen Meister Eder an, der den kleinen Frechdachs schnell in sein Herz schließt und ihm ab und zu auch die Leviten liest, wenn es Pumuckl mit dem Schabernack übertreibt. Das bekommen unter anderen Meister Eders Spezi Bernbacher, die Perle Frau Eichinger oder der Butler Jakob zu spüren. Der absolute Kult-Klassiker, der seit Generationen nichts von seinem Zauber verloren hat, kehrt anläßlich der großen „Pumuckl“ Retrospektive im Landshut- und Kasimirmuseum (ab 11.10) zurück auf die Leinwand. Hurra!
(Deutschland 1982, 84 Min., FSK 0)

Sa 10.1. Sa 17.1.
jeweils um 18 Uhr!

PUMUCKL UND DAS GROSSE MISSVERSTÄNDNIS

Eine Schildkröte, ein Ausflug aufs Land und dann auch noch Nachbar Burkes Geburtstag: Bei Pumuckl und Eder ist in diesem Sommer ganz schön viel los! Zu viel vielleicht – denn bei so vielen Ereignissen schaffen es die beiden kaum noch, ordentlich miteinander zu sprechen. Zwischen Eder und Pumuckl kommt es zu einem großen Missverständnis und die beschauliche Welt der beiden droht auseinanderzubrechen. Pumuckl und das große Missverständnis ist ebenso nostalgisch wie zeitlos, baut auf altbekannte Kulissen und Animationsstile, wagt aber mit dem fantastisch besetzten Florian auch eine gravierende, wenn auch gelungene Änderung. Durch die ausgewogene Mischung aus Lokalkolorit, kindlichem Klamauk und dem großen Cast an bekannten deutschen Schauspieler*innen dürfte diese neue Adaption des Pumuckl sowohl für groß als auch für klein eine große Freude sein.
(Deutschland 2025, 98 Min., FSK 0)

So 18.1. Sa 7.2. So 22.2. Sa 7.3.

TAFITI - Ab durch die Wüste

In der prächtigen Savanne Afrikas lauern viele Gefahren, besonders für ein Erdmännchen wie unseren Helden Tafiti. Sein Großvater Opapa lehrt ihn, dass die Welt voller Risiken ist und sie besser unter sich bleiben sollten. Doch Tafiti kann dieser Weisheit nicht folgen und eilt zur Rettung von Pinsel, einem Pinselohrschwein. Dabei schleicht sich eine Giftschlange ein und Opapa wird gebissen. Die einzige Hoffnung auf Rettung ist eine seltene blaue Blume, die jenseits der Wüste blüht. Tafiti verspricht, sich von nun an von anderen fernzuhalten, doch das erweist sich als schwieriger als gedacht. Pinsel folgt Tafiti, um seine Schuld zu begleichen. Gemeinsam brechen sie gemäß Opapas Rat in die unendliche Wüste auf, wo sie ums Überleben kämpfen und in ihrem größten Abenteuer zusammenwachsen. Eine kindgerechte Heldenreise, basierend auf der farbenfrohen Kinderbuch-Reihe.
(Deutschland 2025, 81 Min., FSK 0)

Sa 24.1. So 15.2. Do 19.2. 18 Uhr
Sa 28.2.

DIE ROTE SCHILDKRÖTE

Das Meer tost und gischt im Sturm, Wellen bäumen sich auf und überschlagen sich mit. Inmitten der aufgewühlten See befindet sich ein Mann, der auf einer einsamen Insel strandet. Zum Überleben gibt es dort genug, Gefahren lauern jedoch überall. Er baut sich ein Floss, um von der Insel fortzukommen, wird jedoch jedes Mal von einer roten Schildkröte, die sein Holzgefährt zerstört, daran gehindert. Als die Schildkröte eines Tages an Land kommt, versucht der Mann, sie zu überwältigen, so dass seine Flucht endlich gelingen möge. Doch das Tier entpuppt sich als eine magische Kreatur… Eine sanfte, feinfühlige Erzählung über einen Schiffbrüchigen, der sich mit dem Leben auf einer einsamen Insel arrangieren muss. Ohne ein gesprochenes Wort lässt diese Studio-Ghibli-Produktion die lebensecht gezeichneten Bilder ganz für sich allein sprechen und lässt aus ihnen etwas Märchenhaftes emporsteigen. Ein minimalistisches, aber absolut atemberaubendes Konzept.
(Frankreich/Belgien/Japan 2016, 81 Min., FSK 0)

So 25.1. Sa 21.2. Do 26.2. 18 Uhr

ZIRKUSKIND

Santino ist ein Zirkuskind. Sein Zirkus zieht mit den Tieren und Wohnwagen durchs Land – heute hier, morgen dort. Zuhause ist für ihn kein Ort, sondern seine Familie. Zu dieser gehören nicht nur seine Eltern Angie und Gitano und sein Bruder Giordano, sondern auch unzählige Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins und ganz besonders sein Uropa Ehe! “Opa Ehe” ist einer der letzten großen Zirkusdirektoren Deutschlands und erzählt Santino wilde Geschichten aus seinem langen Zirkusleben. Vom prachtvollen Elefantenbullen Sahib, seinen eigenen ersten Schritten als Clown und dem “Feeling der Freiheit”, für das es sich lohnt, alle Strapazen in Kauf zu nehmen. Der fesselnde Film zeigt, wie das Leben der Artisten weitergeht, wenn die Zuschauer*innen die Manege verlassen. Ein Jahr lang folgt er dem „Circus Arena“ durch Deutschland und dokumentiert das aufregende Leben des Zirkuskindes und seiner Familie.
(Deutschland 2024, 86 Min., FSK 0)

Sa 31.1. So 8.2. So 1.3. 11 Uhr So 8.3.

MOMO

Das junge Waisenmädchen Momo lebt in den Ruinen eines alten römischen Amphitheaters und hat ein offenes Ohr für jeden in der Nachbarschaft. Aber am liebsten verbringt sie die Tage mit ihrem besten Freund Gino. Doch als ein mächtiger internationaler Konzern beginnt, die Zeit aller Menschen zu stehlen, hat plötzlich niemand mehr Zeit für sie. Noch nicht mal Gino! Momo verzweifelt. Doch dann taucht eine geheimnisvolle Schildkröte auf und führt sie zu Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Gemeinsam können sie es mit den Zeit-Dieben aufnehmen – doch wird ihr Plan aufgehen? Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt …Nach dem Klassiker aus den 80er Jahren und zwei Animation-Versionen kommt nun die Neuverfilmung des Michael Ende-Romans in die Kinos, der die Geschichte modernisiert und an Lebenswelt und Sehgewohnheiten des jungen Publikums angepasst hat.
(Deutschland 2025, 91 Min., FSK 6)

So 1.2. Sa 14.2. So 1.3.

NINA UND DAS GEHEIMNIS DES IGELS

Nina ist zehn Jahre alt und hört seit jeher die Gutenachtgeschichten ihres Vaters, die von einem kleinen Igel handeln, der die Welt entdeckt. Doch seit die Fabrik, in der Ninas Vater gearbeitet hat, geschlossen wurde, gibt es keine Geschichten mehr. Ihr Vater hat sich verändert, und auch die Ferien müssen sie jetzt zu Hause verbringen. Doch da macht das Gerücht die Runde, dass der verhaftete Manager der Fabrik Geld gestohlen und versteckt hat. Wenn sie dieses Geld finden, könnten sie alle Probleme lösen. Also machen sich die selbsternannten Hobbydetektive Nina, ihr bester Freund Mehdi und der kleine Igel auf die abenteuerliche Suche nach dem Schatz. So, wie sich die Kinder den Ernst des Lebens ihrer Eltern zu Herzen nehmen, nehmen auch die Regisseure ihre zwei jungen Protagonisten und mehr noch ihr junges Zielpublikum ernst - in einem Kinderkrimi, der auch Erwachsene begeistert.
(Frankreich/Luxemburg 2023, 77 Min., FSK 6)

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