Kinoptikum Landshut

Veranstaltungen und Filmreihen 2025

MusikDokusDa ist Musik drin!

TermineFilme
Do 4.09.
Sa 6.9.
So 7.9. Sa 13.9.
Fr 19.9.

MUTINY IN HEAVEN - Nick Caves frühe Jahre

Aus bescheidenen Anfängen in einem australischen Vorort wuchs The Birthday Party zu einer der einflussreichsten Bands ihrer Zeit heran – und genießt bis heute ungebrochenen Respekt. Die feurige Stimme des Sängers Nick Cave und die bahnbrechenden Klänge des Gitarristen Rowland S. Howard begeisterten das Publikum auf der ganzen Welt. Zum Zeitpunkt ihrer unausweichlichen Auflösung, galten sie als die gefährlichste Band der Welt. In einem Gemisch aus Interviews mit den Beteiligten, Filmmaterial aus der Zeit und Animationen erzählt diese Doku die kurze, aber explosive Karriere der Jungs nach. Aus einer Gruppe Schulfreunde entwickelte sich eine Band, die für ihre aggressiven und unvorhersehbaren Bühnenshows bekannt war, und dabei wenig auf die körperliche Sicherheit des Publikums, und noch weniger die der Bandmitglieder, achtete. Und doch wurden am Ende Nick Cave And The Bad Seeds draus...
(Australien 2023, 98 Min.)

Do 25.9. Sa 27.9.
So 28.9.

BECOMING LED ZEPPELIN

„Becoming Led Zeppelin“ erforscht die Ursprünge dieser ikonischen Band und ihren kometenhaften Aufstieg gegen alle Widrigkeiten in nur einem Jahr. Anhand von beeindruckendem, psychedelischem, nie zuvor gesehenem Filmmaterial, Auftritten und Musik erkundet Bernard MacMahons filmische Odyssee die kreative, musikalische und persönliche Entstehungsgeschichte der Band. Der Film wird in Led Zeppelins eigenen Worten erzählt und ist der erste offiziell genehmigte Film über die Gruppe. An Anekdoten dazu und vielen anderen Ereignissen in ihrem Leben mangelt es nicht. Die drei überlebenden Mitglieder wurden eigens für den Dokumentarfilm erneut interviewt und dürfen sich daran erinnern, wie das vor über 50 Jahren alles zuging. Viel Neues kommt dabei nicht rum, aber es macht doch Spaß als Mischung aus persönlichem Rückblick und Zeitporträt.
(Großbritannien/USA 2024, 122 Min.)

Fr 24.10. So 26.10.

EIN LETZTER TANGO

Der Tango ist der Tanz Argentiniens, und er hat vor allem zwei Vorzeigetänzer: Maria Nieves Rego und Juan Carlos Copes. Die beiden sind die berühmtesten Tangotänzer Argentiniens – wie kein anderes Paar haben sie die Geschichte des Tangos geprägt, ihn weiterentwickelt, ihm ein Gesicht gegeben. Und sie haben alles für den Tango aufgegeben – ihre Träume, ihre Familienwünsche, ihr Leben. Beinah. Ihre Liebes- und Lebensgeschichte ist derselbst wie ein Tango, und die dargestellten Tanzszenen verdeutlichen viel von dem, was Marias und Juan Carlos‘ Leben geprägt hat. In wunderbaren Tanzaufnahmen, aber auch Archivmaterial bringt German Kral auch ein Stück Tango-Geschichte auf die Leinwand.
(Argentinien/Deutschland 2015, 85 Min.)

Am 26.10. kommt der Regisseur German Kral zu einem Filmgespräch.

Sa 13.11. Mo 10.11. Do 13.11.

THE KLIMPERCLOWN

Helge Schneider, musikalischer Clown und Jazzmusiker der Neuzeit, setzt sein Leben als Patchwork zu einem bunten Filmabenteuer zusammen und bietet dem Zuschauer tiefe Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers. Mit hier und da eingeworfenen Originalaufnahmen, super 8 oder VHS, gespielten Sketches und Reality-Fotos verbindet der Film die Gegenwart mit den verschiedenen Stationen in Helge Schneiders Karriere. Die Musik spielt dabei einen wesentliche Rolle. Ein Bunter Reigen von Live- Auftritten und eigens für diesen Film produzierten Clips wechseln ab mit kurzen Statements des Künstlers. Eine Besonderheit des Films ist auch, daß, im Gegensatz zu üblichen Biopics keine Talking Heads auftauchen, die den Künstler preisen oder über ihn gar das Blaue vom Himmel lügen. Die ausgewogene Mischung der vielen Tätigkeiten des Künstlers allein besticht und bietet ein Gesamtbild, dem man sich nicht entziehen kann.
(Deutschland 2015, 82 Min.)

Sa 27.12. Mo 29.12. Fr 02.01.

ROCK CHICKS - I am not female to you

Wenn von „Rockstars“ die Rede ist, ist das Klischee meist männlich mit hohem Coolnessfaktor, Drogenproblemen, Groupies und elektrischen Gitarren, die wie Waffen gegen das Establishment gerichtet werden. Dass aber bereits in den Anfängen des Rock’n’Roll, ab Mitte der 1950er Jahre, Frauen Haushalt und Petticoat gegen ein Leben „on the road“ tauschten, dass sie die Bühnen rockten und den „Growl“ beherrschten, wurde erfolgreich aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt. Dieser Film porträtiert eine ganze Reihe an Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten und Phasen der Rockmusik wirkten oder bis heute aktiv sind. Darunter Künstlerinnen, von denen viele (ob Kenner oder nicht) wohl noch nie etwas gehört haben. Es ist ein großes Verdienst von „Rock Chicks“ an diese Musikerinnen zu erinnern und ihre Verdienste zu würdigen. Darunter die Blues-Gitarristin Rosetta Tharpe, deren einmaliger Slide-Guitar-Stil sogar Elvis und Johnny Cash beeinflusste.
(Deutschland 2023, 79 Min.)

KinderKinoKinderKino - für klein und GROSS Herbst/Winter

TermineSamstag und Sonntag, 15:30 Uhr, Eintritt 5 Euro
Sa 27.09.
Do 2.10. (18 Uhr!)
So 5.10. Sa 8.11.

FLOW

Kaum hat sich die kleine schwarze Katze den Schlaf aus den Augen gerieben, muss sie erschrocken feststellen, dass eine gewaltige Flut die alte Welt unter sich begräbt. Gerade noch so rettet sie sich auf ein Segelboot, wo nach und nach auch ein diebisches Äffchen, ein gutmütiger Labrador, ein schläfriges Wasserschwein und ein stolzer Sekretärvogel Zuflucht finden. Schon bald wird klar: Ihre Verschiedenheit ist ihre Stärke und gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen der neuen Welt.
(Belgien/Frankreich/Lettland 2025, 85 Min. FSK 6)

So 28.9., So 12.10.
Di 7.10.

SIEGER SEIN

Mona ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine anarchische Schule in Berlin-Wedding. Die meisten Lehrkräfte sind mit ihren Nerven am Ende, und das Frustlevel der Schülerinnen und Schüler steigt täglich. Mona kann kaum Deutsch. Dafür aber Fußball. Das hat sie oft in den Straßen ihrer Heimat mit den Brüdern gespielt. Herr Che ein engagierter Lehre erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Doch das Zusammenspiel mit den anderen Mädchen ist schwieriger als gedacht. Jede von ihnen ist eine Einzelkämpferin! Doch nur Teamwork makes the Dream work!
(Deutschland 2024, 119 Min., FSK 6)

Sa 4.10. Sa 11.10.
Do 16.10. (18 Uhr) So 19.10.

BAMBI - eine Lebensgeschichte aus dem Walde

Seit seiner Geburt verbringt das Rehkitz Bambi seine Zeit stets ganz in der Nähe seiner Mutter und lernt, was es bedeutet, im Wald groß zu werden und zu überleben. Seine Mutter weist ihn auf die Wunder des Waldes hin, warnt ihn aber auch vor dem Menschen, der für die Wildtiere die „größte Gefahr“ darstelle. Beim Herumtollen auf einer Sommerwiese lernt Bambi die gleichaltrige Faline kennen, die beiden werden ein Herz und eine Seele. Doch als Jäger seine Mutter töten, muss Bambi sich umstellen und lernen, mit der Hilfe seines Vaters alleine zurecht zu kommen. Die jüngste Adaption zeigt echte Tiere in echten Wäldern und das in gemächlichem Tempo und in geschmeidiger Montage, die den jungen Kinogästen genug Zeit zum Betrachten lässt (Frankreich 2024, 77 Min., FSK 0).

Sa 18.10. So 26.10.
So 2.11. Sa 15.11. So 23.11. (11 Uhr)

MEISTER EDER UND SEIN PUMUCKL

Schreinermeister Franz Eder staunt nicht schlecht, als in seiner Werkstatt plötzlich ein kleiner, rothaariger Kobold auftaucht. Der heißt Pumuckl und ist meistens unsichtbar, doch durch ein Missgeschick musste er sich vor Meister Eder sichtbar machen – und das bedeutet, dass ihn der Schreiner fortan sehen kann. Pumuckl stellt jede Menge Unsinn in der Werkstatt des gutmütigen Meister Eder an, der den kleinen Frechdachs schnell in sein Herz schließt und ihm ab und zu auch die Leviten liest, wenn es Pumuckl mit dem Schabernack übertreibt. Das bekommen unter anderen Meister Eders Spezi Bernbacher, die Perle Frau Eichinger oder der Butler Jakob zu spüren. Der absolute Kult-Klassiker, der seit Generationen nichts von seinem Zauber verloren hat, kehrt anläßlich der großen „Pumuckl“ Retrospektive im Landshut- und Kasimirmuseum (ab 11.10) zurück auf die Leinwand. Hurra!
(Deutschland 1982, 84 Min., FSK 0)

Sa 25.10. So 9.11.
Sa 22.11. So 30.11.

ROSA UND DER STEINTROLL

Die kleine Blumenfee Rosa hat in ihrem ganzen Leben noch nie ihren Rosenstrauch verlassen. Entsprechend einsam ist sie auch und wünscht sich nichts sehnlicher als einen Freund. Als plötzlich der Schmetterling Silk auftaucht, scheint Rosas Wunsch endlich in Erfüllung zu gehen – also wenn sie sich trauen und ihren Rosenstrauch einmal verlassen würde. Die Entscheidung wird ihr schließlich abgenommen, als Silk von einem bösen Steintroll entführt wird. Denn für Rosa ist klar: Sie will Silk retten. Eine stimmige, mit märchenhafter Poesie erzählte Geschichte als Augenweide. Allein das Grün der Blätter kann die verschiedensten Farbnuancen annehmen, um Licht und Schatten abzubilden. Die Blumen, ein Dickicht aus Gras, die steinige Meeresküste, die Behausungen der Figuren samt Inventar, der in verlaufenden Aquarellfarben gemalte Himmel – alls das befördert die Lust, hinzuschauen und zu erkunden.
(Dänemark 2023, 75 Min., FSK 0)

Sa 1.11. So 16.11.
Sa 29.11. So 7.12.

DIE LEGENDE VON OCHI

Die eigensinnige Yuri lebt mit ihrem Vater auf einer abgelegenen Insel namens Carpathia. Von klein auf schärft man ihr ein, sich vor den geheimnisvollen Tierwesen der Insel, den Ochis, zu fürchten. Doch als Yuri ein einsames Baby-Ochi findet, kommen ihr Zweifel an der Gefährlichkeit der Wesen. Sie lässt ihr Zuhause hinter sich, um das Ochi zurück zu seiner Familie zu bringen, und erlebt das größte Abenteuer ihres Lebens. Die große Stärke des Films ist seine ästhetische Gestaltung. Gedreht wurde in den rumänischen Karpaten, die für eine beeindruckende Kulisse sorgen. Ein Wunderwerk sind die Spezialeffekte, die laut Aussagen des Filmteams überwiegend per Hand gestaltet wurden. Diese Effekte und auch die Gestaltung mit stark saturierten Farben und vielen 80er-Jahre-Referenzen lassen den Film wie aus einer anderen Zeit erscheinen und sorgen für beeindruckende, innovative visuelle Höhepunkte. Ein Fantasy-Spass für die ganze Familie!
(USA 2025, 96 Min., FSK 0)

So 23.11. Sa 6.12.
So 14.12. So 28.12.

DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON MIT DEN WILDGÄNSEN

Der Junge Nils lebt Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen Eltern auf einem Bauernhof in Südschweden. Nils ist ein ungezogener Bengel, der nicht gern lernt und lieber seine Späße mit den Haus- und Hoftieren treibt. Den Gänserich Martin quält er besonders gern. Als ihm eines Tages ein Wichtelmännchen ins Netz geht, verwandelt dieses Nils und dessen Hamster Krümel zur Strafe zu Winzlingen. Als eine Schar Wildgänse den Hof überfliegt, schließen sich Martin, Nils und Krümel ihnen auf ihrem Weg nach Lappland an. Einen Sommer lang entdeckt Nils, der nach seiner Verwandlung die Sprache der Tiere versteht, aus der Vogelperspektive seine Heimat Schweden. Dabei muss er viele Abenteuer bestehen und sich einigen Feinden wie dem Fuchs Smirre erwehren. Nils möchte sich wieder in seine ursprüngliche Größe verwandeln, doch dafür muss er Einsicht zeigen und aus seinen Fehlern lernen… Kurzweilige Familienunterhaltung mit Lerneffekt!
(Japan/Österreich 1982, 82 Min., FSK 0)

Sa 13.12. Sa 20.12.
Sa 27.12. So 4.1.26

MICHEL IN DER SUPPENSCHÜSSEL

Da ist guter Rat teuer: Michels Kopf sitzt in der Suppenschüssel fest! Dabei wollte er doch nur den Rest der Suppe ausschlürfen. Was Michel auch tut, alles geht schief. Seine Schwester, seine Eltern, ja sogar die ganzen Bewohner von Lönneberga müssen auf der Hut sein, wenn Michel auftaucht. Wirklich böse kann man dem kleinen Lausebengel aber nicht sein, denn er meint es (fast) immer gut und hat das Herz am rechten Fleck. Besonders Ungerechtigkeit kann er nicht leiden. So kommt es, dass er für die alten Leute vom Armenhaus ein so großartiges Weihnachtsfest ausrichtet, dass man noch lange im Dorf Lönneberga davon sprechen sollte. Der unverwüstliche Klassiker nach Astrid Lindgren bezaubert seit Generationen und verspricht beste Unterhaltung für die ganze Familie.
(BRD/Schweden 1971, 92 Min., FSK 6)

So 21.12. Sa 3.1.
Do 8.1. So 11.1.26

MOON, DER PANDA

Tian verbringt seine Zeit lieber mit seiner Nintendo Switch als mit Schulbüchern, was seinen strengen Vater dazu veranlasst, ihn und seine jüngere Schwester zur Großmutter aufs Land zu schicken. In den imposanten Bergen Sichuans entdeckt Tian jedoch eine Ablenkung, die alle anderen in den Schatten stellt: ein Panda-Baby, das von seiner Mutter zurückgelassen wurde. Zwischen Tian und dem kleinen Panda entsteht eine einzigartige Freundschaft, während sie gemeinsam einen Sommer voller Abenteuer und unvergesslicher Momente erleben. Doch als Tians Eltern zu Besuch kommen, droht sein geheimes Leben im Bambuswald aufzufliegen. Was Tian erlebt, wird wohl kaum einem anderen Kind vergönnt sein. Aber gerade aus solchen unwahrscheinlichen Mensch-Tier-Freundschaften strickt das französische Regiepaar ganz ohne Spezialeffekte seine rührenden und lehrreichen Spielfilme.
(Frankreich/Belgien 2025, 100 Min., FSK 6)

LEVLandshut - Elgin

Zum bevorstehenden 70. Jubiläum der Städtepartnerschaft Landshut mit dem schottischen Elgin zeigen wir in Kooperation mit dem Städtepartnerschaftsverein LEV ausgewählte Filme von der Insel.

TermineFilme
Do 11.12.
Sa 14.12.
Den Start der Filmreihe macht:

EDIE - Für Träume ist es nie zu spät

Edies Dickschädel bringt sie auf die fixe Idee, nach dem Tod ihres Mannes statt im Altersheim zu versauern noch einmal die Wanderstiefel zu schnüren und das vielleicht letzte Abenteuer ihres Lebens anzugehen - die Besteigung des Mount Suilven in Schottland. Mit dem Nachtzug reist sie nach Inverness und ins Ungewisse. Dort stolpert sie noch am Bahnhof Jonny in die Arme, der sich -nicht ganz uneigennützig- ihrer annimmt. Die einfühlsame Geschichte einer Frau, die sich erst an ihrem Lebensabend befreit. Geht es mit ihrem Mann und ihr zu Anfang noch bergab, ist sie am Ende obenauf. Dass es die 1933 geborene Hauptdarstellerin Sheila Hancock tatsächlich bis auf den Gipfel geschafft hat und kein Double aus Fleisch und Blut oder aus dem Rechner, ist dabei mindestens so aufregend wie die rührende Geschichte und so imposant wie die tollen Landschaftsaufnahmen.
(Großbritannien 2017, 102 Min.)

OPEN AIR KINOOPEN AIR KINO - Die Filmnächte an der Rochuskapelle

Wir freuen uns, unterstützt vom Haus International, das Open Air Kinofest 2025 an der Rochuskapelle ankündigen zu dürfen.
» Lageplan Rochuskapelle Landshut

  • Einlass ab 20 Uhr, freie Platzwahl, Getränke gibt es vor Ort
  • Filmstart gegen 21:00 Uhr, bei schlechter Wetterlage im Kinoptikum
  • Eintrittspreise: 7,00 / 6,30 € (10-er Karte)
  • Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Horizont:InnenDie Filmreihe zum 1st LA Jazz Festival am 4. und 5. Juli 2025

TermineWeitere Infos zum Jazzfestival unter horizontinnen.de
Do 5.6., So 8.6.
Di 10.6., Fr 13.6.
So 15.6.

KÖLN 75

Die junge Versa Brandes ist fest entschlossen, ihren Platz in der Musikwelt der 1970er-Jahre zu erobern. Als Konzertveranstalterin bringt sie internationale Größen nach Deutschland, trotz des Widerstands ihrer Eltern und der Herausforderungen, denen sie als Frau in einer von Männern dominierten Branche gegenübersteht. Ihre Leidenschaft für die Musik treibt sie an, alles für ihren Traum zu riskieren. Der Höhepunkt ihrer Bemühungen: Das Konzert des berühmten Jazz-Pianisten Keith Jarrett, das am 24. Januar 1975 in der Kölner Oper stattfinden soll.
(Deutschland 2025, Regie Ido Fluk, 116 Min.)
Fr 20.6., So 22.6.
Di 24.6.

SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT

Vereinte Nationen 1960: Der globale Süden löst ein politisches Erdbeben aus, die Jazzmusiker Abbey Lincoln und Max Roach stürmen den Sicherheitsrat und Nikita Chruschtschow schlägt mit dem Schuh zu. Das US-Außenministerium schaltet sich ein und schickt den Jazz-Botschafter Louis Armstrong in den Kongo, um von dem von der CIA unterstützten Putsch abzulenken. Regisseur Johan Grimonprez erforscht den Moment, in dem Jazz, Kolonialismus und Spionage aufeinanderprallten, und konstruiert eine historische Achterbahnfahrt, die die politischen Machenschaften hinter der Ermordung des kongolesischen Unabhängigkeitsführers Patrice Lumumba im Jahr 1961 beleuchtet.
(Belgien/Frankreich 2023, Regie Johan Grimonprez, 150 Min.)
Fr 27.6., Do 3.7.
Mo 7.7.

STEP ACROSS THE BORDER

Eine Klang-Bild-Collage, die selbst der Maxime der Improvisation folgt: Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay, Ciro Battista, Iva Bitová, Bob Ostertag, Joey Baron, Jonas Mekas, Robert Frank - vereint in einer Zelluloid-Improvisation über Rhythmus, Bilderlust und Lebensfreude. Konzertmitschnitte, Interviews in heruntergekommenen Hotelzimmern und Kamerafahrten durch Metropolen wie New York und Tokio vermischen sich zu einer mitreißenden Klangreise. Musik und Bild sind eigenständig, keines unterwirft sich dem anderen und doch ergeben sich Überschneidungen, die mal komisch, mal absurd, mal einfach schön sind - wie die Maisfelder im Wind, die einen magischen Augenblick lang im Rhythmus von Friths Improvisationen schwingen.
(Schweiz/Deutschland 1990, Regie Werner Penzel, Nicolas Humbert, 90 Min.)
So 29.6.

BIRD

Der Jazz-Musikers Charlie „Bird“ Parker, brillant dargestellt von Forest Whitaker, geht 1940 nach New York und versucht dort sein Glück. Es läuft gut für Charlie und er erntet große Anerkennung für sein Können am Saxophon. Jazz-Könner wie Dizzy Gillespie oder auch Buster Franklin sorgen dafür, dass sich Parker innerhalb der Musikerszene etablieren kann. Aber schon früh sind die Drogen ein ständiger Begleiter in Parkers Leben, das dadurch zunehmend in ein düsteres Fahrwasser gerät. Der begnadete Musiker driftet immer mehr ab und treibt sich Stück für Stück selbst weiter in den Ruin. Auch die Polizei wirft schon bald ein Auge auf Parker und bringt ihn in weitere Schwierigkeiten... Eastwood zeigt beängstigend einsehbar, welches zerstörende, aber eben auch weitermotivierende Gewicht der Rauschgiftkonsum in dem Milieu genialer, schöpferisch zerrissener Menschen gewinnen konnte.
(USA 1988, Regie Clint Eastwood, 160 Min.)
Mi 2.7.

LET’S GET LOST

Die Dokumentation „Chet Baker – Let’s get lost” porträtiert in frisch restaurierter Fassung das Leben des Jazz-Trompeters Chet Baker, einem Virtuosen und Genie am Blasinstrument. Dem Musiker stand die eigene Drogenabhängigkeit jedoch zu oft im Wege. Interviews mit Freunden, der Familie, langjährigen Weggefährten und Liebschaften gewähren einen intimen Blick in die frühen Tage von Chet Bakers musikalischem Talent sowie in seine letzten Jahre, die immer wieder von zurückkehrendem und ausschweifendem Drogenkonsum gekennzeichnet waren. Er gehörte zu den erfolgreichsten und bekanntesten Jazz-Musikern seiner Zeit und stand mit dem größten Vertretern des Genres gemeinsam auf die Bühne.
(USA 1989, Regie Bruce Weber, 120 Min.)

Landshut im NationalsozialismusLandshut im Nationalsozialismus mit Filmgesprächen

TermineFilme
Di 27.1.
Do 30.01.2025

DER WEIßE RABE

Der weiße Rabe

Der alte Herr mit der weiß lodernden Künstlermähne steuert auf zwei Inder zu und stellt sich freundlich vor: „Ich war hier ein Gefangener. Insgesamt verbrachte ich 27 Monate in Konzentrationslagern und habe sechs Verwandte verloren.“ Der Mann unter dem Sikh-Turban nickt stumm. So viel Geschichte überwältigt. Max Mannheimer hat dem hilflosen Herumstehen in der Gedenkstätte Dachau ein abruptes Ende bereitet. Der Film zeigt, wie er mit den niemals endenden Erinnerungen an die Lager und dem Verlust seiner Familie umgeht. Zeugnis ablegen, in Schulen sprechen, Malen, unerschütterlicher Optimismus und Witz sind seine Waffen und Therapie im Umgang mit der Vergangenheit. Der Film zeigt seine erste Wiederbegegnung mit Auschwitz im Jahr 1991 und begleitet ihn durch das ganze Jahr 2008. Die freundschaftliche Verbindung zwischen Regisseurin und Titelfigur sorgte für ein nahes und freimütiges Porträt einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.
(Regie Carolin Otto, Deutschland 2009, 82 Min.)

Regisseurin Carolin Otto wird zur Vorstellung am 27.01. von ihrem Film und ihren Begegnungen mit dem Shoah-Überlebenden höchstselbst berichten!

Mi 12.2.
Sa 15.2.
Di 18.2. Fr 21.2.

WO IST ANNE FRANK?

Anne Frank erschafft 1942 in ihrem Tagebuch die imaginäre Freundin Kitty und schreibt ihr über zwei Jahre lang. Im Film erwacht Kitty in Amsterdam zum Leben und macht sich auf die Suche nach Anne und der Familie Frank. Dabei folgt sie Annes Spuren, vom Hinterhaus bis zu ihrem tragischen Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Unterstützt wird sie auf ihrer Reise von ihrem Freund Peter, der eine geheime Unterkunft für Geflüchtete ohne gültige Aufenthaltspapiere betreibt. Verwirrt von Europas zerrütteter Welt und den Ungerechtigkeiten, denen Flüchtlingskinder ausgesetzt sind, möchte Kitty Annes Ziel verwirklichen. Durch ihren Wagemut vermittelt sie künftigen Generationen Hoffnung und Toleranz. Eine zauberhaft animierte Aktualisierung der Geschichte. Zugleich nutzt Folman die Möglichkeiten der Animation, wenn er Anne Franks Phantasien lebendig werden lässt, ein eindrucksvoller Film.
(Regie Ari Folman, Frankreich, Luxemburg, Israel 2021, 99 Min.)

Do 6.3., So 9.3.
Sa 5.4., Di 8.4.
So 13.4.

RIEFENSTAHL

Grandiose Kunst oder perfide Propaganda? An Leni Riefenstahl scheiden sich die Geister wie an keiner anderen Filmschaffenden. Ihr pompöser NS-Reichsparteitag-Film „Triumph des Willens“ ist hierzulande bis heute verboten, in Großbritannien findet er sich in der BBC-Liste der „100 besten Filme von Regisseurinnen“. Doku-Filmer Andres Veiel und TV-Journalistin Sandra Maischberger bekamen erstmals Zugang zu dem 700 Kisten umfassenden persönlichen Nachlass. Daraus entsteht ein akribisch zusammengestelltes, spannendes Puzzle einer widersprüchlichen Biografie. „Visionärin? Manipulatorin? Lügnerin?“ fragt das Poster programmatisch. Die Antworten überlässt Veiel, wie immer, klugerweise dem Publikum. Ein Meilenstein des biografischen Films. Zugleich ein wichtiger Aufklärungsfilm über die Macht der Bilder – in KI-Zeiten allemal von Aktualität.
(Regie Andres Veiel, Deutschland 2024, 115 Min.)

Do 24.4., So 27.4., Mi 30.4.
Fr 2.5.

DAS KOSTBARSTE ALLER GÜTER

Polen im Winter 1943. Die Frau eines Holzfällers findet in der Nähe der Bahngleise ein Baby im Schnee. Das Kind wurde in einem Akt größter Verzweiflung aus einem fahrenden Zug geworfen, einem Todeszug auf dem Weg in das Vernichtungslager Auschwitz. Trotz bitterer Armut und ohne über die drohenden Konsequenzen nachzudenken, nimmt die kinderlose Frau das kleine Mädchen in ihre Obhut. Dieses Kind - das kostbarste aller Güter - verändert fortan grundlegend das Leben des Ehepaares und auch all jener, deren Wege es kreuzt. Und einige von ihnen werden alles daran setzen, das Mädchen zu schützen, ungeachtet der Risiken für das eigene Leben. Seine Geschichte wird das Beste und Schlimmste in den Menschen zum Vorschein bringen. Ein herzzerreißendes Plädoyer für Mitgefühl und Menschlichkeit in betörenden Bildern im Stil einer Graphic Novel.
(Regie Michel Hazanavicius, Frankreich/Belgien 2024, 81 Min.)

Sa 3.5., So 4.5, Mi 7.5.
So 11.5.

EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN

Der Kinofilm folgt dem Schicksal des Priesters Korbinian Aigner. Mutig stellte er sich gegen die Nazis, kam ins KZ Dachau und wurde Zwangsarbeiter im „Kräutergarten“. Korbinian Aigner ist ein stiller Held, der Haltung bewiesen hat, ein wahrhafter Mensch, der uns heute ganz besonders inspirieren kann. Er hat das Lager überlebt, weil er dem tödlichen Grauen das Leben entgegengesetzt hat: Unentdeckt von der SS züchtete er zwischen den Baracken des KZ neue Apfelsorten. Eine dieser Sorten "KZ3", Korbiniansapfel genannt, hat bis heute überlebt und wird weltweit als Baum der Erinnerung gepflanzt.
(Regie Walter Steffen, Deutschland 2024, 105 Min.)

Zur Vorstellung am 03.05 werden Regisseur Walter Steffen und Darsteller Karl Knaup ihren Film persönlich präsentieren! Vor dem Film hält der bayerische Schriftsteller Dr. Gerd Holzheimer als Initiator und Protagonist des Films eine Lesung.

Do 22.5.

Nummer 161.896 - Der letzte Häftling von Dachau

Nummer 161.896 - Der letzte Häftling von Dachau

Wer war der letzte Häftling im KZ Dachau? Die Autoren Christian Stücken und Thomas Muggenthaler fangen an zu suchen, folgen seiner Spur. Mehr als 3.500 Kilometer durch halb Europa. Die Recherche führt über Frankreich bis nach Polen, in die düsteren Jahre des Zweiten Weltkriegs, in eine Spionagegeschichte und zur Familie des Häftlings mit der Nummer 161.896. Der letzte registrierte Häftling heißt Mieczystaw Charecki.
(Regie Thomas Muggenthaler und Christian Stücken, Deutschland 2022, 45 Min.)

Im Anschluss Gespräch mit dem Autor Thomas Muggenthaler und Birgit Kappel, der Redaktionsleiterin von "Kontrovers" des BR-Fernsehens

FilmgesprächeFilmgespräche im Kinoptikum

TermineFilme
Do 8.5.

URGEWALD - AUF DEN SPUREN DES GELDES

Naturzerstörung und Missachtung von Menschenrechten - dahinter stecken oft Großkonzerne und Banken, die auch unser Geld nutzen. Seit über 30 Jahren deckt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald solche Finanzströme auf und leistet Widerstand gegen Zerstörung und Vertreibung. Urgewald hat Zwangsumsiedlungen verhindert, Streumunitionskredite blockiert und den Bau eines Atomkraftwerks gestoppt: Der Dokumentarfilm beginnt während der UN-Klimakonferenz in Glasgow im Herbst 2021 und erzählt die Geschichte des kleinen Vereins, der zur einflussreichen Organisation wurde - zum Anwalt für Umwelt und Menschenrechte. Das informative Portrait der umtriebigen NGO war ein Gewinner des renommierten Fünf-Seen Filmfestivals!
(Regie Karin und Peter Wejdling, Deutschland 2024, 65 Min.)

Filmgespräch mit Vertretern der Gemeinwohlökonomie und des Vereins Urgewald ab 18 Uhr

Do 4.12. 18 Uhr

DIE MÖLLNER BRIEFE

Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.
(Regie Martina Priessner, Deutschland 2025, 96 Min.)

Am 04.12. wird Prof. Dr. Stefan Borrmann vom Lehrstuhl der Sozialen Arbeit an der Hochschule Landshut und als gebürtiger Möllner Zeitzeuge die Vorstellung begleiten.

Internationaler FrauentagZum Internationalen Frauentag am 8. März

TermineFilme
Mo, 3.3.
Mi 5.3.
Sa 8.3.
Do 13.3.

DIE GESCHÜTZTEN MÄNNER

Deutschland, kurz vor der Wahl. Anita Martinelli und Sarah Bedford verfolgen mit ihrer Frauenpartei große politische Ziele. Sie treten an für einen Systemwechsel, der Ökologie, Gleichstellung und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rückt. Doch während des Wahlkampfes bricht ein neuartiges Virus aus, das ausschließlich Männer befällt. Die Symptome: sexuelle Raserei, Übergriffe auf Frauen und plötzlicher Tod der Infizierten im Zustand äußerster Erregung. Bald tobt ein neuer Krieg der Geschlechter. Als auch der Kanzler dem Virus zum Opfer fällt, kapern die Frauen die Regierung. Anitas Mann Ralph, soll mit seinem Forscherteam einen Impfstoff gegen das Virus entwickeln. Doch nicht alle in der mittlerweile rein weiblichen Regierung wollen die Männer wirklich retten… Die Handlung ist halb Polittheater, halb Feminismuskabarett, halb Gesellschaftsessay. Pointiert verbindet sie das Absurd-Komische mit einer kleinen Utopie des Zusammenlebens.
(Regie Kaouther Ben Hania, Deutschland 2024, 104 Min.)
Mo, 24.3.
Mi 26.3.
Fr 28.3.
So 30.3.

ALL WE IMAGINE AS LIGHT

Die Krankenschwester Prabha lebt mit ihrer jüngeren Kollegin und Mitbewohnerin Anu in Mumbai. Prabha hat sich von ihrem Ehemann entfremdet und versucht, ihr vergangenes Leben zu vergessen. Stattdessen stürzt sie sich in die Arbeit. Als Prabha von ihrem Mann ein unerwartetes Geschenk erhält, bringt das ihr Leben gehörig durcheinander. Währenddessen ist die unbeschwerte Anu auf der Suche nach einem Ort in der Stadt, an dem sie mit ihrem Geliebten intim sein kann. Eines Tages begeben sich Prabha und Anu auf einen Ausflug ans Meer. Dort stoßen sie auf einen mystischen Wald. Der Ort ist ein Raum der Freiheit und verhilft den Frauen zur Verwirklichung ihrer Träume. In meist meditativer Gelassenheit, aber dennoch sehr intensiv erzählt das Spielfilmdebüt von drei sehr unterschiedlichen Frauen mit dokumentarisch geschärftem Blick und feiner Sensibilität. Dafür gab es den Großen Preis der Jury in Cannes 2024 für diesen ungewöhnlichen Film!
(Regie Payal Kapadia, Indien, Frankreich 2024, 115 Min.)

KinderKinoKinderKino - für klein und GROSS Winter/Frühling

TermineSamstag und Sonntag, 15:30 Uhr, Eintritt 5 Euro
Sa 21.12.2024
Sa 4.1.2025

CHECKER TOBI UND DIE REISE ZU DEN FLIEGENDEN FLÜSSEN

In „Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen“ dreht sich alles um eine geheimnisvolle Schatzkiste, die Tobi eines Tages erhält. Doch die Kiste ist verschlossen, und nur eine Person hat den Schlüssel: Marina – Weltumseglerin und Tobis beste Freundin aus Kindertagen. Aber wo steckt sie? Mit der Suche nach ihr beginnt auch Tobis bislang größtes Abenteuer. Die Reise führt ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische Südchinesische Meer, zu Nomaden in der mongolischen Steppe und zu Indigenen im brasilianischen Amazonas-Regenwald. Immer mit einem Ziel vor Augen: Das Rätsel der Schatzkiste zu lösen und die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden.
(Deutschland 2023, 92 Min.)
So 5.1., So 26.1.
Sa 9.2., Sa 15.2.

PÜNKTCHEN UND ANTON

Eigentlich ist Luise, von allen nur Pünktchen genannt, ein Mädchen aus wohlhabendem Hause. Doch wirklich glücklich ist sie nicht. Ihre Eltern vernachlässigen sie und die französische Haushälterin treibt sie dazu, mit ihr auf der Straße nach Geld zu betteln, weil sich ihr zweifelhafter Liebhaber von ihr aushalten lässt. Als sie eines Tages wieder auf der Straße unterwegs sind, trifft Pünktchen auf den Jungen Anton. Der bettelt auch, tut es allerdings aus echter Not, weil er allein mit seiner kranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen lebt. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft schließen die beiden Kinder dicke Freundschaft und erleben schon bald ein erstes gemeinsames Abenteuer, als sie bemerken, wie ein Fremder den Einbruch in Pünktchens Elternhaus plant...
(Deutschland 1999, 107 Min., FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren)
Sa 11.1., So 19.1.
Sa 1.2., So 16.2.

FUCHS UND HASE RETTEN DEN WALD

Fuchs, Hase und Eule sind beste Freunde. Zusammen mit dem Wildschwein, der Robbe, dem Pinguin und der Meerjungfrau schmeißen sie eine bunte Party mit köstlichem, selbstgebackenem Kuchen und mega langer Wasserrutsche. Während später alle schlafen, bemerkt die ängstliche Eule bei ihrer Nachtwache ein seltsames Plätschern. Und Rinnsale, die die Waldlichtung ihres Zuhauses langsam fluten. Eule folgt dem seltsamen Geräusch und gelangt zu einem riesigen Staudamm. Er ist das Werk eines bauwütigen und sehr starken Bibers, der zwar großartige Spielsachen, aber keine Freunde hat. Als Fuchs und Hase am nächsten Morgen bemerken, dass Eule fort ist und ihr Zuhause untergehen könnte, starten sie eine rasante Rettungsaktion. Ein niedlicher und dabei angemessen actionreicher Film, der seine umjubelte Premiere auf der Berlinale 2024 in der Sektion Generation feiern konnte. Genau das Richtige für die jüngsten Kinogäste!
(Niederlande, Belgien, Luxemburg 2024, 70 Min., FSK 0)
So 12.1., Sa 25.1.
Sa 22.2., So 2.3.

KEDI - VON KATZEN UND MENSCHEN

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen. In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen.
(Türkei, USA 2016, 79 Min., FSK 0)
So 2.2., So 23.2.
Sa 1.3., So 16.3.

TONY, SHELLY UND DAS MAGISCHE LICHT

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen. In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen.
(Türkei, USA 2016, 79 Min., FSK 0)
Sa 8.3., So 9.3.
Sa 15.3.

ROBOT DREAMS

Manchmal kann ein einfaches Lächeln schon das Gemüt heben und einem den Tag retten. Das Lächeln, das sich Hund und Roboter in „Robot Dreams“ direkt nach der Aktivierung des Blechmanns zuwerfen, ist sogar so herzlich, dass man sofort glaubt, dass dieser Moment eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft begründet. Fortan ist der einsame Hund nicht mehr allein und hat mit dem Roboter einen Begleiter, der mit staunenden Augen die für ihn neue Welt erkundet. Der spanische Regisseur Pablo Berger präsentiert mit seiner für den Animationsfilm-Oscar 2024 nominierten Comic-Adaption einen ungemein herzlichen, nostalgischen Film, der zwar von Tieren und Robotern bevölkert wird, aber trotzdem zutiefst menschlich von Einsamkeit, Freundschaft und schicksalhaften Lebensabzweigungen erzählt. Und das sogar ganz ohne Dialoge.
(Spanien, Frankreich 2023, 96 Min., FSK 0)

Hier geht's zu den Veranstaltungen der Vorjahre: » 2024202320222020201920182017